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Das erste Cria ist da!

Schon seit 14 Tagen verbrachten Lilly und eine Begleitstute ihre Tage im "Geburtsstall". Wir haben uns entschieden dass wir unsere Stuten die kurz vor der Geburt stehen, nicht mehr mit dem Rest der Herde auf die Weide lassen. Sie dürfen die letzten Tage vor der Geburt sich im geschützten Offenstall verwöhnen lassen. So haben wir die Stuten etwas besser unter Kontrolle. Auch die ersten Tage nach der Geburt verbringen die Stuten mit ihrem Nachwuchs in diesem Stall. Sobald wir sehen dass die Bindung zwischen der Stute und dem Cria gefestigt ist, dürfen Sie wieder in die grosse Herde umziehen.

Am 1.Mai, ( genau der errechnete Geburtstermin) war es dann soweit, Lilly hat uns eine wunderbare kleine Stute geschenkt- die Freude war riesig!

Lilly hat sich als wunderbare Mutter erwiesen ( es ist ihr erstes Cria), sie kümmerte sich wunderbar um die Kleine. Auch die frischgeborene Stute hat sofort verstanden wo die Milchbar bei der Mutter zu suchen ist.

Am 3. Tag konnte die Kleine auf einmal nicht mehr aufstehen. Sie lag total erschöpft am Boden. Sofort haben wir die drei in den warmen Kälberstall genommen, bei der Mutter kontrolliert ob Sie Milch gibt- dies war ok. Auffällig war das das Euter prall gefüllt war, ein Zeichen dass die Kleine schon länger nicht mehr getrunken hatte. Wir haben umgehend den Tierarzt kontaktiert, Sie hat uns empfohlen der kleinen Honig in den Mund zu streichen um einer Unterzuckerung entgegen zu wirken und mit Lämmermilchpulver zu schöppelen, bis sie wieder bei Kräften ist und selber trinken kann. Schon am Mittag stand die Kleine wieder bei der Mutter an der Milchbar und hat sich bedient. Nach zwei Tagen im Innenstall und den Lämmermilchschoppen durch den Tag, durften die drei Damen wieder in den Offenstall wechseln. Inzwischen hat die kleine Stute auch einen Namen erhalten, Leilani.

Nach einigen Tagen haben wir bemerkt das Leilani wieder schwächer wird. Wir haben Sie gewogen und bemerkt dass Sie seit der Geburt abgenommen hat. Wieder haben wir die Mutter kontrolliert, Milch war nach wie vor vorhanden. Schliesslich haben wir uns dazu entschieden Leilani jeweils Morgens und Abends mit dem Schoppen zuzufüttern, sie bekommt wohl bei Lilly etwas Zuwenig Milch. Auch das täglich wiegen gehört im Moment zu ihrem Pflichtprogramm. Nun hoffen wir die kleine entwickelt sich weiterhing gut und nimmt mit Hilfe der Lämmermilch fleissig zu, damit Sie schon bald in die grosse Herde integriert werden kann.